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Linsen-OP

Brillenfrei – in jedem Alter

Je nach Art der Fehlsichtigkeit und Beschaffenheit des Auges eignen sich unterschiedliche Methoden zur Korrektur der Fehlsichtigkeit. Die Entscheidung, welche Methode die richtige ist, treffen Sie gemeinsam mit unseren Experten in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Für Menschen zwischen 18 und 45 Jahren, bei denen eine Augenlaserbehandlung nicht die richtige Methode ist, bietet sich in der Regel das moderne ICL-Verfahren an. Dabei setzen wir Ihnen gut verträgliche, implantierbare Kontaktlinsen ein, die selbst starke Fehlsichtigkeit korrigieren können.

Ab Mitte 50 empfehlen wir Ihnen eher einen Linsentausch, bei der Ihre natürlichen Linsen durch Kunstlinsen ersetzt werden. Diese Behandlung empfiehlt sich auch bei Patienten mit Grauem Star. Dabei setzen wir bei Smarteye auf höchste Präzision und Sicherheit durch modernste Technologie.

Für alle Patienten, die zu jung für einen Linsentausch sind und bei denen sich eine Laserbehandlung nicht optimal eignet, empfehlen wir oft implantierbare phakische Kontaktlinsen, kurz IPCL. Die IPCL bieten eine echte Alternative zur Laserbehandlung im Grenzbereich ab circa –5 Dioptrien, wenn ausreichend Platz im Auge vorhanden ist. Das Besondere an diesem Verfahren: In einem Schritt können Alters-, Kurz- oder Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigiert werden, ohne dass dabei Ihre eigene Linse entfernt werden muss. Sie verbleibt bei diesem Verfahren in Ihrem Auge.

Linsentausch mit dem Femtosekundenlaser

Wenn Sie darüber nachdenken, Ihr Sehvermögen mit modernen Kunstlinsen wiederherzustellen, werden Sie sich aus voller Überzeugung für die Behandlung mit dem bestmöglichen Ergebnis entscheiden. Bei Smarteye glauben wir fest daran, dass das optimale Seherlebnis der Maßstab ist. Deshalb haben wir uns für den weltweit schnellsten Augenlaser entschieden, den Femtosekundenlaser. Dieser Augenlaser liefert Ergebnisse in einer Präzision, die selbst der erfahrenste Chirurg nicht per Hand erzielen könnte.

Mit dem Femtosekundenlaser gelingen Schnitte bei der Behandlung des Grauen Stars oder dem refraktiven Linsentausch mit der immer gleichen und höchsten Präzision. Die lasergeführte Linsenoperation ist dabei schonend zum Auge. Der Femtosekundenlaser unterstützt routinierte Chirurgen bei wesentlichen Teilschritten der Operation: Er ermöglicht eine perfekte, kreisrunde Öffnung der vorderen Linsenkapsel. So kann der erfahrene Chirurg die Kunstlinse genauer positionieren – für ein besser vorhersehbares Ergebnis.

Sowohl bei der konventionellen Behandlung als auch mit dem Femtosekundenlaser muss die getrübte Linse im Auge zerkleinert und danach abgesaugt werden. Die konventionelle Methode setzt hier auf Ultraschallenergie. Ultraschallenergie kann jedoch zu einer Schädigung der sensiblen Endothelzellen auf der Innenseite der Hornhaut führen. Hornhautschwellungen und Sehbeeinträchtigungen können die Folge sein.

Der Femtosekundenlaser hingegen zerkleinert die getrübte Linse nicht mit Ultraschall- sondern mit Laserenergie. Die Linse lässt sich so in noch kleinere Teile zerlegen. So kann die Augenlinse ohne oder unter Einsatz sehr geringer Ultraschallenergie abgesaugt werden.

Auch Hornhautverkrümmungen kann der Femtosekundenlaser bis zu einer gewissen Stärke automatisch korrigieren. „Eine solch präzise Hornhautkorrektur war uns zuvor nicht möglich“, berichtet Privatdozent Dr. med. Christian Ahlers. „Zwar können und konnten wir mit sogenannten torischen Linsen stärkere Hornhautverkrümmungen recht gut korrigieren, aber dieses Verfahren hatte klare Genauigkeitsgrenzen.“ Das lag vor allem daran, dass die Ausrichtung der torischen Implantate selbst mit Ungenauigkeiten behaftet war. Die Position der Linse musste früher auf der Hornhaut selber mit Farbmarken erst markiert werden, um dann im weiteren Operationsverlauf die Linse an diesen Farbmarken ausrichten zu können. Drehungen des Auges oder die Präzision der Markierung selbst hatten dabei Auswirkungen auf die Genauigkeit der Ausrichtung.

Anders ist es bei der Verwendung eines speziellen Femtosekundenlasersystems. Hier stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung zwischen denen der Chirurg wählen kann:

1. Eine Korrektur der Hornhautverkrümmung durch präzise Schnitte in der Hornhaut, die die steileren Teile der Hornhaut gezielt abflachen können.

2. Hilfe beim Einsatz sogenannter torischer Linsenimplantate zur Korrektur einer Hornhautverkrümmung. Hier vergleicht der Laser Aufnahmen seines eigenen Kamerasystems mit früheren, hochauflösenden Aufnahmen der Irisstruktur des Patienten. So können Bewegungsartefakte oder Augendrehungen zuverlässig vermieden werden. Der Laser markiert daraufhin die ideale Position der künstlichen Augenlinse durch Markierungen in der Linsenkapsel. Diese Markierungen haben auch den Vorteil, dass der Chirurg bei der Kontrolle des Patienten einfach die perfekte Ausrichtung der Linse kontrollieren kann.

Mit Femtosekundenlaser
  • Innovative, erprobte Technologie
  • Höchste Präzision
  • Perfekt runde Öffnung der Linsenkapsel mit Laserenergie
  • Genaue Positionierung der Kunstlinse
  • Teilung der Linse mit Laserenergie in noch kleinere Teile
  • Ermöglicht die Absaugung der Linse unter Verwendung sehr geringer Ultraschallenergie
  • Korrektur von Hornhautverkrümmungen bis zu einer gewissen Stärke
  • Reproduzierbarkeit
Per Hand
  • Ausgereifte, konventionelle Operationsmethode
  • Mögliche Probleme beim Zugang zur Linsenkapsel
  • Öffnung des vorderen Blatts der Linsenhülle mit einer Kanüle
  • Positionierung der Kunstlinse abhängig von Präzision der Öffnung
  • Teilung der Linse mit Ultraschallenergie
  • Einsatz höherer Ultraschallenergien, die die Hornhaut schädigen oder das Auge reizen können

ONLINE-EIGNUNGSTEST

Gemeinsam finden wir heraus, welche Behandlungsmethode die richtige für Sie ist.

Video-FAQ Femtosekundenlaser

Privatdozent Dr. med. Christian Ahlers über den Femtosekundenlaser bei der Behandlung von Fehlsichtigkeit und des Grauen Stars